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Von unserer ersten Mannschaft

Fr

03

Sep

2010

Gegen Hünfeld geht es um den Klassenerhalt

Von Rainer Maaß

Marburg. In der Fußball-Hessenliga steht am Samstag um 15 Uhr gerade einmal der achte Spieltag an. Trainer Vladi Kovacevic vom gastgebenden Viertletzten VfB Marburg und sein Trainerkollege Oliver Bunzenthal in Diensten des Vorletzten Hünfelder SV wissen trotzdem um die Bedeutung der Partie. „Im Kampf gegen den Abstieg ist das selbst zu diesem frühen Saisonzeitpunkt eine Art Endspiel“, ahnt Bunzenthal.

„Da hat der „Bunze“ nicht ganz Unrecht. Gewinnen wir, dann haben wir fünf Zähler Vorsprung vor Flieden und hätten mit dann zehn Punkten auf dem Konto die halbe Miete für die Vorrunde im Sack“, plant Kovacevic. „Deshalb müssen wir die Punkte mit aller Macht holen, denn dann stehen wir einen Punkt vor Marburg“, wünscht sich Bunzenthal indirekt die dritte Pleite des VfB in Folge.

 

Der Marburger Trainer fordert, dass die vollkommen unnötigen Abspielfehler in der eigenen Deckung, die zur jüngsten 0:2-Niederlage bei Viktoria Urberach führten, sofort abgestellt werden. „Meine Jungs müssen kapieren, dass sie in Not einfach mal einen dreckigen Ball nach vorne hauen können. Diese Dribblings brechen uns sonst das Genick“, weiß Kovacevic. Michael Birch-Hirschfeld steht ihm ebenso wieder gesund zur Verfügung, wie Aydi Abali. Die wichtigste Personalie aber tätigten die Marburger mit der Rückholaktion ihres einstigen Torjägers Denis Müller (der Hinterländer Anzeiger berichtete).

 

„Ich hoffe, dass wir seine Spielberechtigung rechtzeitig bekommen. Nach zwei Partien ohne eigenen Torerfolg wäre ich froh, wenn Denis auflaufen könnte“, gibt Kovacevic zu Protokoll.

 

Gleichzeitig wäre dies das Ende der Interimstätigkeit von Emanuel Haas im Angriff. Der Ex-Wetzlarer könnte dann wieder im Mittelfeld die Fäden ziehen. Der Hünfelder SV trotzte in der Vorwoche Spitzenreiter Bayern Alzenau ein 2:2-Remis ab. Allerdings rangieren die Haunestädter weiterhin mit dem schwächsten Ligaangriff und mageren fünf Zählern aus sieben Partien auf dem vorletzten Platz. In keinem Spiel blieben sie bisher ohne Gegentor. „Bis auf den grippegeschwächten Stefan Ohneiser habe ich alle Mann an Bord. Jetzt muss endlich auch auswärts einmal etwas bei uns passieren“, fordert Bunzenthal, der einst als Aktiver zwölf Bundesligaspiele für Eintracht Frankfurt absolvierte.

 

Hünfeld kassierte drei Pleiten in drei Auwärtsspielen der laufenden Saison. Mehr als genug laut dem Trainer des „kleinen HSV“. Beide Übungsleiter und ihre Teams wissen also, was am morgigen Samstag angesagt ist. Im vorgezogenen „Endspiel“.

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03

Sep

2010

Die "Zweite" empfängt Türk Gücü

Marburg (os). Vier Punkte hat der VfB Marburg II aus den letzten beiden Kreisoberliga-Partien verbucht und zeigt damit einen klaren Aufwärtstrend an. Jener soll sich am Sonntag (15 Uhr) zuhause gegen Türk Gücü Breidenbach fortsetzen. Möglichst mit dem ersten Heimsieg.

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